Omas klassische Hühnersuppe Marktküche
Wenn es draußen kalt und feucht ist, gibt es kaum etwas Tröstlicheres als eine dampfende Schale Hühnersuppe. Sie wärmt nicht nur den Körper, sondern auch die Seele – ein Löffel Kindheit, ein Stück Geborgenheit. Im Rheinland gilt sie außerdem als bewährtes Hausmittel gegen den Karnevalskater. Keine Medizin, sondern Tradition. Und der beste Beweis dafür, dass oft die einfachen Dinge am meisten helfen.
Omas klassische Hühnersuppe
Zutaten
1 Suppenhuhn (ca. 1,5–2 kg)
2–3 Möhren
1 Stück Knollensellerie
1 Lauch
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen (optional)
2 Lorbeerblätter
6–8 Pfefferkörner
Salz
1 Bund Petersilie
Liebstöckel
Zubereitung
Das Suppenhuhn kalt abspülen, in einen großen Topf legen und mit etwa 2,5–3 Litern kaltem Wasser bedecken. Langsam erhitzen und zum Kochen bringen. Den entstehenden Schaum regelmäßig abschöpfen – so bleibt die Brühe klar.
Das Gemüse grob schneiden (Schälen ist kein Muss). Die Zwiebel halbieren und mitsamt Schale in den Topf geben, das sorgt für Farbe. Zusammen mit Lorbeerblättern, Pfefferkörnern und den Petersilienstielen zur Suppe geben.
Bei kleiner Hitze mindestens 1,5 bis 2 Stunden sanft ziehen lassen. Die Suppe sollte nicht sprudelnd kochen, sondern leise köcheln.
Anschließend das Huhn herausnehmen, das Fleisch von den Knochen lösen und klein schneiden. Die Brühe durch ein Sieb gießen, salzen und das Fleisch wieder zugeben.
Nach dem Abseihen kann die Suppe je nach Geschmack ergänzt werden, zum Beispiel mit frischen Möhrenscheiben, Lauchringen, Selleriewürfeln oder alternativ mit Erbsen, Pastinake oder Petersilienwurzel.
Eine Suppe wie früher – ehrlich, stärkend und genau richtig, wenn draußen der Winter Einzug hält.