Der erste Spargel ist da! Spargelzeit 2026
Der erste Spargel ist da! Und ja – ein bisschen fühlt sich das jedes Jahr wie ein leiser Frühlingsanfang an. Tatsächlich taucht deutscher Spargel inzwischen oft schon Ende März oder Anfang April auf, vor allem aus Regionen wie Bruchsal. Milde Winter und die ersten warmen Tage machen’s möglich – dazu kommen moderne Anbaumethoden, die die Saison sanft nach vorne ziehen. Offiziell beginnt sie zwar erst im April und endet traditionell am 24. Juni (Johannistag), aber wer jetzt schon zugreift, macht definitiv nichts falsch.
Auf dem Carlsplatz findet Ihr aktuell die ersten Stangen – von klassisch weiß bis hin zu besonders feinem, dünnem „Elfen-Spargel“. Klingt poetisch, ist aber schlicht junger, sehr zarter Spargel, der kaum geschält werden muss und sich perfekt für leichte Frühlingsgerichte eignet.
Worauf Ihr achten solltet? Ganz einfach: Frischer Spargel quietscht, wenn man die Stangen aneinander reibt. Die Schnittstellen sollten saftig sein, nicht trocken. Und zu Hause hält er sich – in ein feuchtes Tuch gewickelt – gut zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Grüner Spargel übrigens liefert noch ein bisschen mehr Vitamin C und bringt eine angenehm nussige Note mit.
Und jetzt zum eigentlichen Highlight: ein Rezept, das kaum Aufwand braucht, aber maximal nach Frühling schmeckt.
Ofenspargel mit Bärlauchbutter
(den Bärlauch gibt’s aktuell frisch auf dem Markt oder als fertig vorbereitete Butter z. B. bei Schier)
Zutaten für 2 Personen:
500 g weißer Spargel
40 g Butter
1 Handvoll Bärlauch
Salz, eine Prise Zucker
1–2 EL Wasser oder Weißwein
optional: kleine, vorgegarte Kartoffeln
Zubereitung:
Spargel schälen und auf Backpapier oder in eine Auflaufform legen. Mit Salz und etwas Zucker würzen, einen kleinen Schluck Flüssigkeit dazugeben und die Butter in Flöckchen darüber verteilen. Bei 180 °C (Umluft 160 °C) etwa 20–25 Minuten garen.
Den Bärlauch fein hacken und erst nach dem Garen unter die geschmolzene Butter rühren – so bleibt das Aroma frisch und intensiv.
Das Beste daran: kein großer Topf, kein Auslaugen, kein Stress. Der Spargel gart im eigenen Saft – und schmeckt genau so, wie er soll.
Frühling auf dem Teller, ganz ohne Umwege.