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Polenta – das unterschätzte Fastenfood

Viele denken bei Polenta immer noch an schweren Maisbrei aus Großmutters Küche. Dabei kann Maisgrieß erstaunlich leicht, frisch und modern sein – vegetarisch, glutenfrei und unglaublich wandelbar. Gerade in der Fastenzeit passt Polenta perfekt auf den Teller: Sie sättigt angenehm, ohne träge zu machen, braucht wenig Fett und lässt sich mit Kräutern, Zitrone oder saisonalem Gemüse wunderbar aufhellen.

Warum Polenta jetzt so gut passt? Sie ist von Natur aus glutenfrei, bildet eine ideale Basis für Gemüsegerichte und funktioniert sowohl vegan als auch vegetarisch. Statt Sahne und Butter darf hier Gemüsebrühe die Hauptrolle spielen, dazu Zitronenabrieb, frische Kräuter oder ein gutes Olivenöl. So wird aus einem vermeintlich rustikalen Klassiker eine moderne, leichte Küche.

Dabei lohnt sich ein Blick auf die Unterschiede:
Grobe Polenta, auch Bramata genannt, ist körniger, braucht rund 30 bis 45 Minuten Kochzeit und hat einen kräftigeren Geschmack. Sie wird schnittfest und eignet sich hervorragend zum Grillen oder Anbraten – ideal für rustikale Gerichte oder goldbraune Polentaschnitten.
Feine Polenta ist cremiger, schneller gar und perfekt als leichte Beilage oder als Basis für Toppings. Sie wirkt eleganter und passt wunderbar zu frühlingshaften Kombinationen.

Instant-Polenta ist sehr fein und in wenigen Minuten fertig. Praktisch im Alltag, geschmacklich jedoch weniger intensiv als die klassische Variante.

Wer Polenta leicht und frisch zubereiten möchte, denkt nicht in Käsebergen, sondern in Aromen. Mit Ofengemüse, Pilzen und Thymian, mit Tomaten und Rucola oder – bald wieder – mit grünem Spargel. Auch eine cremige Variante mit Spinat und etwas Feta funktioniert wunderbar. Gegrillte Polentaschnitten mit Ratatouille bringen mediterranes Flair, und als Basis für eine Bowl wird Polenta zur unkomplizierten, sättigenden Grundlage.

Weniger Schwere, mehr Aroma – genau dafür ist Polenta gemacht.